3. April 2025 | Allgemein: Was sonst noch los ist, Bildungsgangprojekte
Romy Deger liest aus ihrem Roman Just YES
Mit der Einladung der Autorin Romy Deger setzte der Literaturkurs der Jahrgangsstufe 13 des Beruflichen Gymnasiums für Gesundheit und Soziales einen besonderen Schlusspunkt unter seine Lesungsreihe. „Die besten Geschichten schreibt das Leben“, mit diesen Worten eröffnete Romy Deger ihre Lesung und zog das Publikum sofort in ihren Bann.
Die Nachricht über ihre Lesung verbreitete sich in Windeseile am Paul-Spiegel-Berufskolleg, sodass sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler im Selbstlernzentrum einfanden, um dabei zu sein. Die Überraschung war groß, als gleich zu Beginn ein bislang gut gehütetes Geheimnis gelüftet wurde: Hinter dem Pseudonym Romy Deger verbirgt sich die Mathematik- und Deutschlehrerin eines großen Teils der zuhörenden Schülerinnen und Schüler. Mit Begeisterung und Staunen nahm das Publikum diese Enthüllung auf.
Gebannt folgten die Zuhörerinnen und Zuhörer der Lesung aus ihrem New Adult Romance Roman Just YES und zeigten großes Interesse an den kommenden Werken der Autorin. Besonders beeindruckt waren sie von der Leidenschaft, mit der ihre Lehrerin nicht nur den Schulalltag meistert, sondern auch als Schriftstellerin erfolgreich ist. Mit viel Offenheit gab Romy Deger zudem wertvolle Einblicke in die Welt des Schreibens – von der ersten Inspiration über das Veröffentlichen bis hin zum Marketing eines Buches.
Auch die Deutschlehrerinnen des Beruflichen Gymnasiums ließen es sich nicht nehmen, sich ein Autogramm der Kollegin zu sichern. „Die schönsten und spannendsten Geschichten schreibt das Leben – und natürlich unsere Deutschkollegin“, resümierte Literaturkurs-Lehrerin Sylvia Sahl-Beck mit einem Schmunzeln und rundete damit die gelungene Veranstaltung ab.
Wer den Weg der Autorin Romy Deger verfolgen möchte, findet sie sowohl auf Instagram als auch auf TikTok unter @romy.deger_autorin. Einen Blick in Band 1 Just YES und Band 2 NO more gibt die Romance-Autorin auf ihrer Website www.romydeger.de. Aktuell schreibt sie übrigens an Band 3 der Lynn&Yes-Reihe. Worum es gehen wird? Natürlich wieder um Liebe, Leidenschaft und Verrat. Die Liebesgeschichte zwischen Lynn und Yes ist dabei so real, dass tatsächlich alles echt sein könnte. Also Vorsicht! Herzschmerzgefahr! Denn man wird sich beim Lesen nicht nur verlieren, sondern auch ganz bestimmt darin wiederfinden!

Die Autorin mit dem Literaturkurs der Jahrgangsstufe 13 des Beruflichen Gymnasiums

Die Autorin im Kreise ihrer Deutschkolleginnen des Beruflichen Gymnasiums Gesundheit und Soziales
3. April 2025 | Allgemein: Was sonst noch los ist, Bildungsgangprojekte, Exkursionen und Studienfahrten
Bodenproben als Anschauungsmaterial: Markus Wittkamp erläuterte die Auswirkungen der konservierenden Bodenbearbeitung
Die Ausbildungsklasse der landwirtschaftlichen Mittelstufe am Paul-Spiegel-Berufskolleg Warendorf beschäftigt sich im Fach Pflanzenproduktion mit verschiedenen Bodenbearbeitungssystemen. Neben der klassischen Abfolge von Stoppelbearbeitung, Grundbodenbearbeitung und Saatbettbereitung haben sich in den letzten Jahren immer mehr Methoden der konservierenden Bodenbearbeitung etabliert.
Um die Theorie dann mit der Praxis zu verbinden, besuchte die Ausbildungsklasse Markus Wittkamp auf seinem landwirtschaftlichen Betrieb in Warendorf. Markus Wittkamp hat sich seit mehreren Jahren der Direktsaat, ein Bereich der konservierenden Bodenbearbeitung, verschrieben und schilderte seine Beweggründe und Erfahrungen.
Ziel der konservierenden Bodenbearbeitung ist es, die mechanische Bearbeitung und die damit verbundene Bewegung des Bodens zu minimieren, damit der Ackerboden über Jahre ein stabiles Bodengefüge bildet. Diese Böden verfügen dann u.a. über ein verbessertes Bodenleben, haben einen höheren Humusgehalt und sind widerstandsfähiger gegenüber Extremwetter und Erosion.
Mit Hilfe von Spaten und Bodensonde hatten die Berufsschüler und -schülerinnen die Möglichkeit, die Böden zu begutachten, die jetzt schon seit 5 Jahren nicht mehr gepflügt oder gegrubbert werden – und so viel sei verraten: die Unterschiede zur klassischen Bodenbearbeitung sind deutlich zu sehen. Ein Praxistag, von dem die angehenden Landwirte und Landwirtinnen viel mitgenommen haben.
17. März 2025 | Allgemein: Was sonst noch los ist, Bildungsgangprojekte
Wie viele Berufsfelder die Kreisverwaltung zu bieten hat, erfuhren Schülerinnen und Schüler bei einem Besuch im Kreishaus. (Foto: Kreis Warendorf)
Was ist das Besondere an einem Beruflichen Gymnasium? Den beiden Beruflichen Gymnasien, die am Paul-Spiegel-Berufskolleg in Warendorf beheimatet sind, gelingt ein Spagat: einerseits erhalten Absolventinnen und Absolventen dort nach erfolgreich absolvierter dreijähriger gymnasialer Oberstufe das Vollabitur, das zur Aufnahme jedes beliebigen Studienganges berechtigt. Andererseits gewinnen Schülerinnen und Schüler durch die Ausrichtung auf ein bestimmtes berufliches Spektrum schon während ihrer Schulzeit wichtige Einblicke in Berufsfelder, die sie bei der Entscheidung für eine berufliche Laufbahn unterstützen. Berufsorientierung steht also immer auf dem Lehrplan. So erlebte der zwölfte Jahrgang des Beruflichen Gymnasiums für Gesundheit und Soziales mit dem fachlichen Schwerpunkt Pädagogik jüngst eine intensive Berufsorientierungswoche. Dabei zeigte sich das breite Netz der Kooperationspartnerschaften, mit denen das Berufliche Gymnasium zusammenarbeitet.
Eine dieser Kooperationen besteht mit dem Kreis Warendorf. Ein Besuch bei der Kreisverwaltung ließ eine Vielfalt interessanter Berufsmöglichkeiten aus den Bereichen Gesundheit, Soziales und Pädagogik entdecken. Cem Güvenc, Janina Nonte und Jana Mikesky hatten einen sehr abwechslungsreichen Rundgang vorbereitet. So erfuhren die Schülerinnen und Schüler bei der Kreispolizeibehörde, welche Voraussetzungen man für eine Bewerbung bei der Polizei mitbringen muss und wie das Duale Studium abläuft. Sie durften ein Polizeiauto aus der Nähe erkunden und die Arbeit des Erkennungsdienstes kennenlernen. In der Rettungsleitstelle durften sie einen simulierten Notruf absetzen und lernten, wie die Ausbildung im Rettungsdienst abläuft. Natürlich wurde auch ein Rettungswagen mit all seinem Zubehör in Augenschein genommen. Auch eine Beschäftigung im Jugendamt ist eine mögliche Berufsperspektive. Dorthin führt das Studium der Sozialen Arbeit, wie Daniel Bögge, Leiter des Sachgebiets Soziale Prävention und frühe Hilfen im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien des Kreises Warendorf erläuterte. Durch die hervorragende Organisation und das hohe Aufgebot an Akteuren von Seiten des Kreises konnten die Schülerinnen und Schüler hier wertvolle Eindrücke gewinnen.
An einem Tag machte sich die ganze Gruppe auf den Weg nach Telgte, wo ihnen die verschiedenen Arbeitsbereiche des St. Rochus-Hospitals vorgestellt wurden. Viele dort tätige Kräfte nahmen sich die Zeit, um den Schülerinnen und Schülern in Kleingruppen die einzelnen Bereiche vorzustellen. So führte ein Rundgang durch die Küche und stellte die logistische Herausforderung vor, 2000 Mittagessen täglich zuzubereiten. Im Verwaltungsbereich wurden die Aufgabenbereiche der Mitarbeitenden erläutert. Ein Bereich galt der Pflege, die sich in einer psychiatrischen Einrichtung grundsätzlich von der normalen Alten- oder Krankenpflege unterscheidet, aber auch innerhalb des Hauses zwischen den verschiedenen Abteilungen große Unterschiede aufweist. Auch der Bereich Ergotherapie war vertreten, hier gab es zunächst grundlegende Informationen zur Ergotherapie, bevor dann die verschiedenen Einsatzbereiche dieser Therapieform im St. Rochus-Hospital vorgestellt wurden. Beim Sozialdienst erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie dieser als Bindeglied zwischen Behandlung und Alltag fungiert und Patientinnen und Patienten bei allen Problemen unterstützt, die rund um ihre Erkrankung auftreten können.
Am letzten Tag der Berufsorientierungswoche stand ein Besuch bei den Freckenhorster Werkstätten auf dem Programm. Antje-Christina Möller vom Sozialen Dienst der Einrichtung machte die Schülerinnen und Schüler durch eine Präsentation mit den verschiedenen dort vertretenen Berufsfeldern bekannt. Besonders die anschließende Führung durch die Werkstätten und der Kontakt mit den dort Beschäftigten hinterließen durch die spürbare positive Atmosphäre einen nachhaltigen Eindruck.
Abgerundet wurde die Berufsorientierungswoche durch eine Informationsveranstaltung zu „Wegen nach dem Abitur“ der Bundesanstalt für Arbeit. Nach einer sehr informativen, eindrucksvollen und abwechslungsreichen Infowoche haben viele der Schülerinnen und Schüler jetzt ein Ziel vor Augen, wofür sich das Lernen lohnt. Auch haben sich für viele neue Perspektiven ergeben. So äußerte sich Nico Zablocka: „Die Berufsorientierungswoche hat mir neue Einblicke in verschiedene Berufe gegeben.“ Auch das Organisationsteam der Berufsorientierungswoche rund um Abteilungsleiterin Sylvia Sahl-Beck und Studien- und Berufsorientierungskoordinatorin Gisela Mersmann ist sehr zufrieden mit dem Verlauf. Eine Wiederholung im kommenden Jahr ist bereits in Planung.

Der 12. Jahrgang des Beruflichen Gymnasiums im St. Rochus-Hospital, zusammen mit Klassenlehrerin Gisela Mersmann (3.v.l.) und den Mitarbeitenden des Hospitals
4. März 2025 | Allgemein: Was sonst noch los ist, Bildungsgangprojekte
Sie hatten Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften spannende Erfahrungen zu berichten: (von rechts nach links) Johanna Sökeland (Rottendorf Pharma), Beate Große Schawe (Eva Hüser Physiotherapieschule), Annika Dammann (Studentin Soziale Arbeit), Heike Wiesmann (Verbundleitung St. Laurentius), Anna Nienkemper (Lebenshilfe e.V.) und Judith Kötter (Lebenshilfe e.V.). Daneben Gisela Mersmann (Lehrkraft und Organisatorin der Berufsorientierungswoche), Moritz Wehmschulte, Lucia Peters, Kristina Schmiehusen und Roberto Thomas (Lehrkräfte)
„Man müsste jemanden fragen können…“ – Wie oft wünschen wir uns Menschen, die uns bei schwierigen Entscheidungen mit ihrer Erfahrung zur Seite stehen können. Erst recht, wenn es um eine so wichtige Entscheidung wie die Berufswahl geht. Am Beruflichen Gymnasium für Gesundheit und Soziales mit dem fachlichen Schwerpunkt Pädagogik, das am Paul-Spiegel-Berufskolleg in Warendorf beheimatet ist, geht man regelmäßig diesen Weg, die Schülerinnen und Schüler mit Menschen zusammen zu bringen, die über Erfahrung in ihrem Beruf verfügen. Am sogenannten Expertentag gibt es die Möglichkeit, sich über Ausbildungswege, Anforderungen und Berufsalltage, aber auch über Vor- und Nachteile verschiedener Berufe mit erfahrenen Personen aus den Berufsfeldern Pädagogik, Gesundheit und Soziales auszutauschen.
Judith Kötter und Anna Nienkemper berichteten von ihren persönlichen Lebenswegen, die sie schließlich als hauptberufliche Angestellte zum Verein Lebenshilfe e.V. geführt haben, einem Verein, der sich für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung einsetzt. Die Möglichkeiten im Verein tätig zu werden sind sehr vielfältig, von ehrenamtlicher Tätigkeit über Freiwilligendienste, Praktika, Ausbildung und duales Studium bis hin zur hauptberuflichen Beschäftigung. Was die Arbeit lohnenswert mache, so Judith Kötter, sei die spürbar große Dankbarkeit der Betroffenen, die Abwechslung und das gute Klima im Team. Viele, die ursprünglich nur kurzzeitig für die Lebenshilfe arbeiten wollten, seien immer wieder gekommen und hätten zum Teil das Ehrenamt zum Beruf gemacht, was Anna Nienkemper kommentiert mit: „Einmal Lebenshilfe, immer Lebenshilfe!“
„Du willst etwas bewegen? Werde Physio!“ Diesen Satz stellt Beate Große-Schawe ihrem Vortrag voran. Als Assistentin der Geschäftsführung der Eva Hüser Physiotherapieschule in Bad Laer konnte sie wertvolle Tipps zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Physiotherapie geben. Die Schule in Bad Laer punktet durch die familiäre Atmosphäre, die vielfältigen Kooperationspartner und die grüne Umgebung, die es möglich macht, praktische Einheiten in den Kurpark zu verlegen.
Heike Wiesmann ist die Verbundleitung der sieben Kindergärten der St.Laurentius-Gemeinde in Warendorf. Als Verstärkung hatte sie Annika Dammann mitgebracht, die als Studentin der Sozialen Arbeit gerade eine Praxisphase in einer Warendorfer Kita absolviert. Gemeinsam berichteten sie vom Berufsbild Erzieherin/Erzieher. Der Weg zu diesem Beruf führt über die Praxisintegrierte Ausbildung (PIA), bei der von Anfang an Theorie und Praxis miteinander verknüpft sind. Welche Voraussetzungen muss ich für die Ausbildung mitbringen? Welchen Anforderungen muss ich gerecht werden? Und wieviel verdiene ich in diesem Beruf? Auf all diese Fragen hatten Heike Wiesmann und Annika Dammann eine Antwort parat.
Einen ganz anderen Bereich vertrat Johanna Sökeland von der Rottendorf Pharma GmbH. Dieser wichtige Arbeitgeber im Kreis Warendorf wurde in einer beeindruckenden Präsentation vorgestellt, bevor mögliche Karrierewege in der Pharmabranche skizziert wurden: von den Ausbildungsberufen Pharmakant/in, Chemielaborant/in oder Industriekaufmann/-frau bis hin zum Dualen Studium in den Bereichen BWL oder Wirtschaftsinformatik reichte die Palette möglicher Berufswege. Eine besondere Möglichkeit zum „Hineinschnuppern“ bietet die Rottendorf Pharma GmbH Schülerinnen und Schülern mit dem Projekt „Dein Praktikum nach Maß“, bei dem immer in der ersten Woche der Sommerferien die Möglichkeit besteht, ein ganz nach den eigenen Interessen gestaltetes Praktikum zu absolvieren.
Spannend wurde es für die Anwesenden, als Yvonne Heurich und Steffen Wehnert von der Schule für Medizinische Technologie in der Radiologie am UKM Münster gleich eine praktische Aufgabe mitgebracht hatten. Es galt, radiologische Bilder auszuwerten und einen medizinischen Befund daraus abzuleiten. Von der verschluckten Sponge-Bob-Figur bis hin zur Metastasierung von Tumoren gab es unterschiedlich herausfordernde Bilder. Wie diese entstehen, welche verschiedenen bildgebenden Diagnoseverfahren es gibt und welche Tätigkeiten sich hinter der Berufsabkürzung MTR (medizinische/r Technologe/in der Radiologie) verbergen, dazu informierten die Fachlehrerin für Radioonkologie und der übergeordnete Praxisanleiter sehr anschaulich.
Am Ende verließen die Schülerinnen und Schüler den Expertentag mit vielen neuen Eindrücken und spannenden Einblicken in diverse Berufsfelder, zum Teil aber auch mit neuen Perspektiven für die eigene Berufswahl. So äußerte sich Michelle Richter: „Ich hätte nie gedacht, dass der Beruf der Physiotherapeutin so interessant ist!“
26. Februar 2025 | Allgemein: Was sonst noch los ist, Bildungsgangprojekte
Die Klasse FOSO1 hat den Gesundheitstag am Paul-Spiegel-Berufskolleg organisiert und durchgeführt.
Die Klasse FOSO1 der Oberstufe der Fachoberschule für Gesundheit und Soziales des Paul-Spiegel-Berufskollegs Warendorf hat im Rahmen der Projektarbeit einen Gesundheitstag für interessierte Schülerinnen und Schüler organisiert. Ziel war es, über spezielle, selbst gewählte Themen aufzuklären und damit präventiv gesundheitsschädigendes Verhalten der eigenen Altersgruppe zu beleuchten. Je nach Interessenslage bereiteten fünf Gruppen „ihre Themen“ im Unterricht ausgiebig vor und präsentierten die Vorträge und Mitmachaktionen zu den Themen Mentale Gesundheit, Stress und Stressabbau, Nikotinkonsum (Vapes/Zigaretten), Bewegung, Sport, Schönheit und Fettverbrennung, Ernährung (Energydrinks, Essstörungen) und Drogen (Alkohol, Handy).
Der Gesundheitstag, der in dieser Form fast jedes Jahr am Berufskolleg stattfindet, wird veranstaltet, um möglichst früh wichtige Informationen zur gesundheitsorientierten Lebensführung weiterzugeben, vor Problemen zu schützen oder direkt weiterzuhelfen. Gleichzeitig setzen die Schülerinnen und Schüler Unterrichtsinhalte aus dem Fach Gesundheit um, indem sie selbst gewählte Themen so aufarbeiten, dass diese adressatengerecht als Prävention zur Verhinderung von Krankheiten dienen bzw. gesundheitsschädigendes Verhalten im Jugendalter thematisieren. Außerdem werden mithilfe dieser Projektarbeit Präsentationsfähigkeit, Organisations- und Medienkompetenz gefördert – auf dem Weg in eine Ausbildung oder ein Studium.
18. Februar 2025 | Allgemein: Was sonst noch los ist, Bildungsgangprojekte
Die Klasse FOSO2 mit Fachlehrerin Barbara Liemke-Waltz (hintere R. ganz links) und dem Blutspendeteam des DRK
In der Oberstufe der Fachoberschule für Gesundheit und Soziales am Paul-Spiegel-Berufskolleg Warendorf hat Projektarbeit einen hohen Stellenwert. Die Klasse FOSO2 hat mit der Unterstützung von Fachlehrerin Barbara Liemke-Waltz im Rahmen eines Projekts den Blutspendeinfotag und den Blutspendetag am Berufskolleg organisiert. Die Schülerinnen und Schüler unterstützten das Blutspendeteam des DRK bei der Durchführung der Blutspendeaktion. Beim Infotag informierte die Klasse über die Notwendigkeit der Blutspende und deren Ablauf. Täglich werden allein in Deutschland ca. 15.000 Blutspenden und rund 5000 Plasmaspenden benötigt. Bei vielen Operationen oder bei Krebstherapien muss Blut in ausreichender Menge in den Kliniken vorgehalten werden. Jeder Mensch kann beispielsweise aufgrund eines Unfalls oder einer schweren Erkrankung plötzlich in die Lage geraten, Bluttransfusionen zu benötigen. Einige Unfallopfer sind nach Angaben des Instituts für Transformationsmedizin der Uniklinik Aachen auf 50 oder mehr Blutkonserven angewiesen, um zu überleben.
Nach Schätzungen des DRK spenden nur drei Prozent der Bevölkerung Blut. Ein Problem besteht darin, dass die Spenderinnen und Spender immer älter werden und der Nachwuchs fehlt. Aus diesem Grund bieten Blutspendeaktionen an Schulen eine gute Möglichkeit, auf das Thema aufmerksam zu machen und junge Menschen zum Spenden zu animieren. Für die Spender besteht in der Abgabe einer Spende der Vorteil, dass sie über ihren Gesundheitszustand und ihre Blutgruppe informiert werden, da jede Blutspende im Labor untersucht wird.
Bei der Blutspendeaktion am Paul-Spiegel-Berufskolleg Warendorf haben sich 34 Personen zur Blutspende angemeldet. 14 Spenderinnen und Spender haben das erste Mal Blut gespendet. Es konnten insgesamt 22 Blutkonserven gewonnen werden. Das DRK und die FOSO2 waren sehr zufrieden mit dem Ablauf des Blutspendetags. Für Anfang 2026 ist die nächste Aktion geplant.