23. Februar 2025 | Allgemein: Was sonst noch los ist, Schulinternes
Schulleiter Udo Lakemper und stellv. Schulleiterin Inka Schweers starteten den pädagogischen Tag gemeinsam mit Sandra Bothe, Ninwe Shamoun und Jens Wallschlag von der Kreispolizei Warendorf sowie Maike Ostrop und Diana Attalah von der Schulpsychologischen Beratungsstelle des Kreises Warendorf (v.l.n.r.)
Unterrichtsfrei und damit eine kleine Verschnaufpause gab es für die Schülerinnen und Schüler des Paul-Spiegel-Berufskollegs am Montag nach Ausgabe der Halbjahreszeugnisse, denn Schulleitung, Lehrkräfte und Schulsozialarbeiterinnen trafen sich zu einem pädagogischen Tag mit einem Mix aus Vorträgen und Workshops. Deren übergeordnetes Thema „Handlungssicherheit in schulischen Krisensituationen“ umriss Schulleiter Udo Lakemper in seiner Anmoderation. Er nahm Bezug auf die alltäglichen Erfahrungen mit zunehmend problematischerem und sehr herausforderndem Verhalten von Schülerinnen und Schülern. Hierauf müssten Lehrkräfte zu reagieren wissen: „Was können wir tun? Und welche Veränderungen im Lehrerhandeln sind notwendig?“
Einen Teil der Antworten auf diese Fragen legten Udo Lakemper und die stellvertretende Schulleiterin Inka Schweers mit einem schulischen Interventionsplan vor, der situationsspezifische Handlungsoptionen und Ablaufszenarien aufzeigt.
Aus Sicht der Polizei stellte Kriminalhauptkommissarin Sandra Bothe in ihrem Vortrag dar, wie im schulischen Kontext mit strafbaren Handlungen wie beispielsweise gewalttätigen körperlichen Angriffen oder Vandalismus bzw. einem Verdacht darauf umgegangen werden muss und kann. Diana Attalah und Maike Ostrop von der Schulpsychologischen Beratungsstelle des Kreises Warendorf informierten über typische Phasen eskalierenden Verhaltens. Sie gaben hilfreiche Empfehlungen dafür, wie Lehrkräfte jeweils intervenieren können, um die Situation zu beruhigen. Sie lenkten aber auch die Aufmerksamkeit darauf, welche wichtige Rolle es spielt, wie Lehrkräfte Schülerinnen und Schülern wahrnehmen und ihnen auf der Beziehungsebene begegnen.
Vertieft wurde diese Perspektive mit den Referentinnen in einem Workshop am Nachmittag. Hier ging es darum, einen Blick zu werfen in den persönlichen „Rucksack“ von Schülerinnen und Schülern: Welche Erlebnisse, Überzeugungen und Bedürfnisse bringen sie mit und wie tragen diese zum Entstehen von Konfliktsituationen bei? Mit Schulsozialarbeiterin Kathrin Popper erarbeiteten die Lehrkräfte Gesprächs- und Handlungsmöglichkeiten bei Verdacht auf Suizidgefahr. Cybermobbing und das Problem sexualisierter Gewalt wurden in weiteren Arbeitsgruppen mit Annika Neumann vom Medienzentrum des Kreises Warendorf und Susanne Wittkamp von der Landvolkshochschule Freckenhorst thematisiert. Eigene Erfahrungen im Umgang mit schwierigen Situationen reflektierten Lehrkräfte und Schulleitung, um weitere Handlungsideen für Krisensituationen zu konkretisieren.
23. Februar 2025 | Allgemein: Was sonst noch los ist
Ausgesprochen gut besucht waren die im Rahmen der BIT 2025 im Paul-Spiegel-Berufskolleg angebotenen Veranstaltungen zur Studien- und Berufsorientierungen. Für alle Studieninteressierten stellte das Beraterteam für akademische Berufe der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster die Zulassungsverfahren der Hochschulen und Fachhochschulen vor und bot Tipps zur Ermittlung der Chancen auf einen Studienplatz direkt nach dem Abitur oder auch zu einem späteren Zeitpunkt an.
Vertreter aus der Wirtschaft und dem Kreis Warendorf informierten über die Berufsfelder Jura, Psychologie, Soziale Arbeit sowie Kaufmännische Ausbildung. Nach interessanten Vorträgen wurde gezielt auf individuelle Fragen der Besucherinnen und Besucher eingegangen, so dass diese am Ende die Veranstaltung mit einem hohen Erkenntnisgewinn verließen.
18. Februar 2025 | Allgemein: Was sonst noch los ist
Gut genutzt wurde der Infotag am 07.02.2025, um sich am Paul-Spiegel-Berufskolleg umzusehen und zu unseren Bildungsangeboten beraten zu lassen. Informationen und individuelle Tipps gab es die Besucherinnen und Besucher von Schulleitung, Abteilungsleitungen und Fachlehrkräften. In den persönlichen Gesprächen konnte sehr flexibel reagiert und bei Bedarf an alternative und passgenauere Bildungsgänge weitervermittelt werden.
Ein großer Dank geht an die vielen engagierten Schülerinnen und Schüler unseres Berufskollegs, die den Interessenten dabei geholfen haben, die richtigen Räume zu finden oder die Beratungsgespräche aus ihrer Sicht und mit ihren Erfahrungen unterstützt haben. Die Kuchentheke des Beruflichen Gymnasiums bot eine leckere Auswahl und die zukünftigen Abiturientinnen und Abiturienten haben ihre Spardose für den Abiball aufgefüllt. Weitere Stände gab es auch zu bildungsgangübergreifenden Angeboten, wie zum Beispiel dem Europa-Praktikum oder dem Projekt „Gedenkstättenfahrten“. Auch die Schulsozialarbeit hat ihr vielfältiges Unterstützungsangebot vorgestellt.
Über die Kontaktdaten auf unserer Homepage können weiterhin Beratungstermine vereinbart werden. Wir freuen uns auf Eure Fragen und Anmeldungen (Internetportal www.schulbewerbung.de).
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Scouts helfen beim Empfang
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Technik zum Ausprobieren
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SV und Vertrauenslehrer
18. Februar 2025 | Allgemein: Was sonst noch los ist, Bildungsgangprojekte
Die Klasse FOSO2 mit Fachlehrerin Barbara Liemke-Waltz (hintere R. ganz links) und dem Blutspendeteam des DRK
In der Oberstufe der Fachoberschule für Gesundheit und Soziales am Paul-Spiegel-Berufskolleg Warendorf hat Projektarbeit einen hohen Stellenwert. Die Klasse FOSO2 hat mit der Unterstützung von Fachlehrerin Barbara Liemke-Waltz im Rahmen eines Projekts den Blutspendeinfotag und den Blutspendetag am Berufskolleg organisiert. Die Schülerinnen und Schüler unterstützten das Blutspendeteam des DRK bei der Durchführung der Blutspendeaktion. Beim Infotag informierte die Klasse über die Notwendigkeit der Blutspende und deren Ablauf. Täglich werden allein in Deutschland ca. 15.000 Blutspenden und rund 5000 Plasmaspenden benötigt. Bei vielen Operationen oder bei Krebstherapien muss Blut in ausreichender Menge in den Kliniken vorgehalten werden. Jeder Mensch kann beispielsweise aufgrund eines Unfalls oder einer schweren Erkrankung plötzlich in die Lage geraten, Bluttransfusionen zu benötigen. Einige Unfallopfer sind nach Angaben des Instituts für Transformationsmedizin der Uniklinik Aachen auf 50 oder mehr Blutkonserven angewiesen, um zu überleben.
Nach Schätzungen des DRK spenden nur drei Prozent der Bevölkerung Blut. Ein Problem besteht darin, dass die Spenderinnen und Spender immer älter werden und der Nachwuchs fehlt. Aus diesem Grund bieten Blutspendeaktionen an Schulen eine gute Möglichkeit, auf das Thema aufmerksam zu machen und junge Menschen zum Spenden zu animieren. Für die Spender besteht in der Abgabe einer Spende der Vorteil, dass sie über ihren Gesundheitszustand und ihre Blutgruppe informiert werden, da jede Blutspende im Labor untersucht wird.
Bei der Blutspendeaktion am Paul-Spiegel-Berufskolleg Warendorf haben sich 34 Personen zur Blutspende angemeldet. 14 Spenderinnen und Spender haben das erste Mal Blut gespendet. Es konnten insgesamt 22 Blutkonserven gewonnen werden. Das DRK und die FOSO2 waren sehr zufrieden mit dem Ablauf des Blutspendetags. Für Anfang 2026 ist die nächste Aktion geplant.
9. Februar 2025 | Allgemein: Was sonst noch los ist, Exkursionen und Studienfahrten
Die Schülerinnen und Schüler der Reisegruppe erweiterten ihre sportlichen und sozialen Kompetenzen auf der Schnee-Exkursion in Südtirol.
Bereits zum dritten Mal hat das Paul-Spiegel-Berufskolleg des Kreises Warendorf sein klassen- und bildungsgangübergreifendes Projekt „Schneesportwoche“ durchgeführt. Im Januar machte sich die Reisegruppe erwartungsfroh mit dem Bus auf den Weg, diesmal mit dem Ziel Skigebiet Klausberg in Südtirol.
Nachdem am Ankunftstag Zimmerbeziehen, Ortserkundung, Ausleihen des Materials und Ausruhen im Vordergrund standen, ging es am nächsten Tag das erste Mal auf die Skier bzw. das Snowboard.
Von den 54 Schülerinnen und Schülern, die von sechs Ski- und Snowboardlehrerinnen und -lehrern des Berufskollegs betreut wurden, starteten die meisten ohne große Vorerfahrungen in den Schneesport und konnten sich ausnahmslos sehr gut weiterentwickeln. So fuhren tatsächlich alle am Ende der sechs Skitage die lange Talabfahrt eigenständig und waren unter anderem um viele Gleiterfahrungen reicher. Erfahrungen, die sicher auch auf andere Sportarten übertragen werden können.
Die Profis unter den Schülerinnen und Schülern nahmen den einen oder anderen Tipp im Unterricht zur Verbesserung der Technik mit. Diese Gruppe zeichnete sich in diesem Jahr auch dadurch aus, dass sie in vorbereitenden Phasen mit Anfängern ein Doppel bildeten und die Partnerin/ den Partner individuell schulen konnte. Viele Aufgaben, die digital aufbereitet abends gezeigt wurden, sorgten für eine schöne Nachlese des jeweiligen Tages.
So arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Konstellationen auch in den Theoriephasen zum nachhaltigen Schneesport zusammen. Am Ende traten alle selbstbewusst und mit vielen positiven Eindrücken die fast 20-stündige Rückfahrt an. Trotz Reisestrapazen waren sich alle einig: „Das war eine gelungene Schneesportfahrt!